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RICHARD LONG   |   BERLIN   26-04-19 - 27-07-19

 

 

On the occasion of Gallery Weekend Berlin 2019 and of the opening of our new gallery space at Neue Grünstraße 12, Konrad Fischer Galerie gladly presents new works by British artist Richard Long: a floorwork of red granite stones from the Mittweida quarry near Chemnitz and a wallwork of red clay.

The art of Richard Long is about walking in landscape, about the experience of space, time and distance. During his nature hikes in all parts of the world, he creates artworks made of in-situ found material like stones, water, wood and mud or the trail itself transforms into an artwork. The walks and hikes are very different. They can be made crossing a specific distance - place to place, coast to coast - or following an in advance determined timeline - hours, days, number of steps.

Richard Long’s sculptures and wall works are based on simple geometric, timeless and archaic structures - lines, circles, spirals and squares made of different stones, driftwood, turf or osiers. In his text and photographic works, Long is keeping records both of his walks and of the artworks created en route and usually left for weathering and disappearance.

He describes his artistic language as kind of universal. "It' s a sort of cliché but it's true in some way. My work is about the characteristics of the planet I live on. Water, stones, mud, sun, snow, wind, mountains, walking, gravity - all of this is universal. My language is everything we share, not the things that make us different."

Richard Long was born in 1945 in Bristol where he still lives and works. Already at age 23 he showed at Konrad Fischer in Düsseldorf, it was his first solo exhibition. The works of Richard Long have been shown at documenta 5 and documenta 7. In 1989 he received the Turner Prize and in1996 the Wilhelm Lehmbruck Prize. In 2009 he was awarded the Praemium Imperiale from Japan.

Zum Gallery Weekend 2019 und anlässlich der Eröffnung der neuen Galerieräume in der Neuen Grünstraße 12 präsentiert die Konrad Fischer Galerie neue Arbeiten des britischen Künstlers Richard Long: eine Bodenarbeit aus rotem Granit aus dem Steinbruch Mittweida bei Chemnitz und eine Wandarbeit aus rotem Lehm.

Der britische Land Art Künstler Richard Long beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Konzept des Wanderns in der Natur und der damit verbundenen Erfahrung von Raum, Zeit und Entfernung. Auf seinen Wanderungen in aller Welt formt der Künstler aus den in der Landschaft vorgefundenen Materialien wie Stein, Wasser, Holz und Schlamm oder auch einfach aus dem Akt des Gehens selbst seine Arbeiten. Die Wanderungen sind in ihrer Art sehr unterschiedlich, können von einem Ort zum anderen, von einer Küste zur anderen führen oder durch eine festgelegte Anzahl von Tagen oder auch nur Stunden definiert sein.

Richard Longs Skulpturen und Wandarbeiten sind Kreise, Linien, Spiralen, Rechtecke, einfache geometrische, archaisch anmutende Formen, die er aus den verschiedensten Gesteinsarten, aus Treibholz oder auch aus Torf oder Weidenstöcken schafft. In seinen Foto- und Textarbeiten beschreibt er seine Wanderungen und dokumentiert die auf dem Weg entstandenen und meist der Witterung und dem Verschwinden überlassenen Werke. Seine künstlerische Sprache beschreibt er als universell: „Es ist zwar ein Klischee, aber doch wahr. Die Materialien, mit denen ich arbeite, haben mit dem Planeten zu tun, auf dem ich lebe. Wasser, Steine, Schlamm, Sonne, Schnee, Wind, die Berge, die Wüste, das Gehen, die Schwerkraft; das gibt es überall. Meine Sprache ist allgemeingültig.“

Richard Long wurde 1945 in Bristol geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Seine erste Einzelausstellung hatte der damals 23jährige Künstler 1968 bei Konrad Fischer in Düsseldorf. Richard Long war Teilnehmer der documenta 5 und 7. 1989 wurde er mit dem Turner Prize, 1996 mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis ausgezeichnet. 2009 wurde ihm der japanische Praemium Imperiale verliehen.

 

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